Die SPD-Fraktion begrüßt die Entscheidung des Rates (Sitzung am 12.10.2026), die Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt der AWO bis Ende 2028 mit insgesamt 1,5 Vollzeitstellen zu fördern. Ein bereits seit 2024 für die Fachstelle eingesetzter Stellenanteil von einer halben Stelle wird ihr nun fest zugeordnet. Zusätzliche Kosten für den städtischen Haushalt entstehen dadurch nicht.
Die Fachstelle unterstützt Schulen, Kitas und den Allgemeinen Sozialen Dienst bei Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt. Sie berät bei Gefährdungseinschätzungen, unterstützt Schulen bei Schutzkonzepten und bietet Fortbildungen für Fachkräfte an. Die Nachfrage nach diesen Angeboten ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Max Haacke, Kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt:
„Aus meiner ehrenamtlichen Arbeit in der Jugendarbeit weiß ich, wie wichtig gute Schutzkonzepte und fachliche Unterstützung sind. Schon in meiner Jugendleiterausbildung habe ich mich intensiv mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt beschäftigt. Gerade wenn ein Verdacht aufkommt, müssen die Verantwortlichen wissen, an wen sie sich wenden können. Deshalb ist es richtig, dass die Fachstelle der AWO bis 2028 abgesichert wird.“







