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SPD-Ratsherr Dieter März äußert sich zu aktuellen Presse-Berichten

Christian Dohmen/20. August 2010

Die SPD-Fraktion reagiert auf die Berichterstattung zu den scheinbar „unbürokratischen Hilfen" des Oberbürgermeisters in Alkenrath. Anders als berichtet, hatte sich die Bezirksvertretung bereits in ihrer Sitzung im Frühjahr mit dem Thema befasst und beschlossen, dass die Rampen gebaut werden sollen.

Dieter März, SPD-Ratsherr aus Alkenrath, kann deshalb seine Verwunderung über den Auftritt von OB Buchhorn im Stadtteil nicht verbergen: „Der lässt sich hier feiern, obwohl schon alles längst beschlossene Sache ist. Allein die Verwaltung ist nicht aus den Hufen gekommen. Das grenzt schon an einen schlechten Scherz." März berichtet, die Summen für die Baukosten seien längst ermittelt und Angebote eingeholt worden. Das alles sei in Abstimmung mit dem Beschwerdeausschuss und dem Behindertenbeirat passiert.

Auch an der Alkenrather Straße habe es also bereits Gespräche mit Hausbesitzern und Geschäftsinhabern gegeben. Einer von ihnen stellt sogar freiwillig 1.000 Euro zur Verfügung. Doch wie bereits im in der Presse dargestellten Fall habe die Behörde erklärt, man müsse erst noch prüfen, ob die Bereitstellung der benötigten öffentlichen Fläche zulässig ist, bevor mit dem Bau begonnen werden darf. Auf seine Anfrage, wann denn mit einer Entscheidung zu rechnen sei, hat März bis heute keine Antwort erhalten. „Herr Buchhorn sollte lieber mal bei seinem Baudezernenten (beide CDU) nachfragen, was da los ist, bevor er sich zum Engel der Alkenrather aufschwingt", ist März sauer.



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