Willkommen auf den Seiten des Unterbezirks Leverkusen

Ich begrüße Sie herzlich im Internetauftritt des SPD-Unterbezirkes Leverkusen Hier erhalten Sie Informationen über Organisation, Aktivitäten, Diskussionen und Termine der Leverkusener SPD und der SPD-Ratsfraktion.

Die SPD ist in Landesverbände, wie zum Beispiel den Landesverband Nordrhein-Westfalen unterteilt. Diese wiederum unterteilen sich in Unterbezirke auf Kreisebene oder in kreisfreie Städte, wie Leverkusen. Die Ortsvereine der SPD Leverkusen bilden in den Stadtteilen die Basis der Partei. Die Partei stellt u.a. die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zur Bezirksvertre-tung, zum Rat der Stadt Leverkusen, den Landtag und den Bundestag auf. Außerdem benennt sie den Spitzenkandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters. Die Ortsvereine wählen bei einem Unterbezirksparteitag ihre Delegierten für Landes- und Bundesparteitag. Sie beraten und beschließen Anträge zur Weiterleitung an den Landesverband oder die SPD im Bund. Der Unterbezirksvorstand ist das Leitungsgremium der SPD Leverkusen. Wenn Sie mehr über den Unterbezirksvorstand wissen möchten, klicken Sie bitte den entsprechenden Reiter an. Wenn Sie wissen möchten, wer Ihre Ansprechpartner für organisatorische Fragen der Partei sind, klicken Sie bitte den Reiter Geschäftsstelle an.

Mitmachen und mitgestalten in der SPD Leverkusen ist einfach: werden Sie Mitglied. Kommen Sie in die Geschäftsstelle des Unterbezirkes oder rufen Sie dort an. Man wird Ihnen einen Aufnahmeantrag geben oder zusenden, den Sie bitte ausgefüllt an die Ge-schäftsstelle zurückgeben. Damit sind Sie Mitglied und haben die gleichen Rechte wie alle SPD-Mitglieder. Wenn Sie sich nicht sofort entscheiden wollen: hierfür bieten wie die Gast- Mitgliedschaft. Damit können Sie sich an allen Aktionen der SPD beteiligen, Sie dürfen jedoch an keiner parteiinternen Wahl teilnehmen. Die Gastmitgliedschaft beschränkt sich auf die Dauer von einem Jahr und kann um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen der Geschäftsführer des Unterbezirkes und seine Mitarbeiterin gerne zur Verfügung.

Eva Lux
Unterbezirksvorsitzende


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Materialien und Serviceangebote

Veranstaltung der SPD-Leverkusen am 27.01.2012

Leverkusener Dialog: Prof. Dr. Karl Lauterbach zur europäischen Finanzkrise

Die weltweite Schulden- und Finanzkrise ist nach Meinung von Experten noch lange nicht überwunden. Müssen Deutsche am Ende die Zeche zahlen? Können überschuldete EU-Staaten ihre Haushalte überhaupt noch in den Griff bekommen?

Am Freitag, 27. Januar beantwortete der SPD-Bundestagsabgeordnete Professor Dr. Karl Lauterbach im Rahmen des zweiten „Politischen Dialog“ auf Einladung von Eva Lux, Vorsitzende der SPD Leverkusen, diese und weitere Fragen im Leverkusener Forum.

Nachdem Lauterbach kurz auf die Ursache für die Staatsverschuldung – erst Immobilien-, dann Bankenkrise – einging und erläuterte, welch extrem wichtige Rolle gut funktionierende Banken in unserem Wirtschaftssystem spielen - ohne funktionierendes Banken-/Kreditwesen keine funktionierende Wirtschaft - verdeutlichte er, dass Deutschland von der Krise bislang eindeutig profitiert habe.

Deutschland stellt die leistungsstärkste Volkswirtschaft Europas dar und ist nach dem Bruttoinlandsprodukt die viertgrößte weltweit. Unsere Staatsverschuldung hat derzeit günstige, Konditionen, aber ein Abbau dieser Schulden ist nur über hohes Wirtschaftswachstum möglich. Die deutsche Wirtschaft ist extrem Exportabhängig, mehr als 60 Prozent wird in Länder von europäischen Handelspartnern ausgeführt. Schon deshalb ist die Stützung der kränkelnden EU-Partner in den (noch) gesunden EU-Staaten von ureigenem Interesse. Griechenland ist aus Sicht von Lauterbach zwar nicht mehr zu retten und kann langfristig nicht in der Euro-Zone bleiben. Der Einführung von Eurobonds erteilte er allerdings eine klare Absage, die Gefahr einer Pleite für die gesamte EU sei immens hoch.

Bürger müssen – nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung – jedenfalls mit mächtigen Zusatzbelastungen und sinkenden Renten rechnen. Ob die Anlagen von Sparern durch Inflation bedroht seien, wurde Lauterbach bei der folgenden Diskussionsrunde gefragt. Das hänge davon ab, wie hoch die Rendite sein solle, lautete die Antwort. Bei einer Rezession durch Zusammenbrechen des europäischen Marktes stelle sich leider nur noch die Frage, was unser Geld dann noch in Kaufkraft wert sei.